Ein Abend voller Klang, Wärme und Adventsstimmung in St. Arnold

Wenn wir an den 3. Advent zurückdenken, sind es vor allem die Bilder und Gefühle, die bleiben: eine bis auf den letzten Platz gefüllte St. Josef-Kirche in St. Arnold, gespannte Ruhe kurz vor dem ersten Ton und das Wissen, dass nun all die Probenarbeit der vergangenen Monate ihren Moment bekommt. Unser Weihnachtskonzert 2025 war für uns weit mehr als ein Auftritt – es war ein gemeinsames musikalisches Innehalten in der oft so hektischen Adventszeit.

Schon beim Betreten der Kirche war die besondere Atmosphäre spürbar. Das warme Licht, der große Kirchenraum und die vielen erwartungsvollen Gesichter schufen einen Rahmen, der uns als Musikzug von Beginn an getragen hat. Als die ersten Klänge erklangen, wurde es still – eine Stille, die aufmerksam, offen und voller Konzentration war. Genau in solchen Momenten spüren wir, warum wir Musik machen.

Unser Programm hatten wir bewusst vielseitig gestaltet. Traditionelle weihnachtliche Klänge trafen auf neue und anspruchsvolle Arrangements, ruhige und nachdenkliche Passagen wechselten sich mit kraftvollen, festlichen Momenten ab. Uns war wichtig, die Adventszeit musikalisch spürbar zu machen – ohne Überladenheit, ohne Kitsch, dafür mit Gefühl, Tiefe und Abwechslung. Dass dieses Konzept beim Publikum angekommen ist, war während des gesamten Konzerts deutlich zu merken.

Unter der Leitung unserer Dirigentin Simone Andres konnten wir uns aufeinander verlassen. Das Zusammenspiel, die Dynamik und die Sicherheit in den einzelnen Stimmen waren Ergebnis intensiver Probenarbeit. Jeder Einsatz, jeder leise Ton und jeder kraftvolle Akkord trug dazu bei, den Kirchenraum mit Musik zu füllen und die besondere Akustik der St. Josef-Kirche voll auszunutzen.

Auch die Moderationen zwischen den Stücken waren uns wichtig. Mit kurzen, persönlichen Worten wollten wir unser Publikum mitnehmen, Hintergründe zur Stückauswahl geben und den Konzertverlauf bewusst auflockern. So entstand eine Nähe, die das Konzert nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich geprägt hat.

Die Reaktionen aus dem Publikum haben uns tief berührt. Die konzentrierte Aufmerksamkeit, die Ruhe während der leisen Passagen und der langanhaltende Applaus am Ende waren für uns die schönste Bestätigung. Sie zeigen uns, dass unsere Musik ankommt, berührt und verbindet.

Ein Konzert dieser Art ist jedoch immer Teamarbeit. Neben den Musikerinnen und Musikern haben viele helfende Hände im Hintergrund dazu beigetragen, dass dieser Nachmittag reibungslos stattfinden konnte – von der Organisation über den Aufbau bis zur technischen Unterstützung. Dafür sind wir sehr dankbar. Es war ein Abend voller Klang, Wärme und Gemeinschaft – ein Moment, der gezeigt hat, wie viel Musik bewegen kann.