Die Roten Husaren 2013

Quelle: www.mv-online.de

Karnevals-Revue „Die Roten Husaren präsentieren“ 

Geballte Kraft in einer perfekten Show

„Eine Reise durch die Pflanzenwelt“ heißt der Schautanz der Junioren der Roten Husaren. Damit hat sich Garde bereits für das Halbfinale der Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport qualifiziert.

Karnevalsmuffel gibt es hier nicht unter den rund 500 Gästen. Und wenn sich doch einer verirrt hat, muss er eingestehen: Das ist schon ganz große Klasse, was die Kinder und Jugendlichen da präsentieren. Harmonie und Ideenreichtum, tänzerische Höchstleistung und fantastische Ausstrahlung bei jedem Tanz, bei jedem Mariechen, bei jedem auf der Bühne – ob vier oder vierzehn Jahre alt. Die haben Spaß an dem, was sie machen. Der Funke muss einfach überspringen.

Alle bekamen ihren Auftritt: die Mini-Garde als „Flitze Flattermann“; die Jugendgarde in ihren weiß-roten Kostümen und braun gelockten Perücken im Gardetanz und als niedliche Pudel im Schautanz „Auf den Hund gekommen“; die Juniorengarde mit ihren fliegenden Beinen wie aus Gummi und beim Schautanz auf der „Reise durch die Pflanzenwelt“; die gemischte Garde und die Tanzpaare, sechs Tänzer, mehrfache Westfalen-Meister; und natürlich die fliegenden und biegenden Tanzmariechen, die wegen Probleme mit der Tontechnik zwei Mal starten mussten und dafür umso größeren Applaus bekamen.
 

Und dann wären da ja auch noch die Senioren, die Spitzen-Truppe der Husaren, die mehrfachen deutschen Meister – davon drei Mal in Folge. Begeistert applaudierte die Halle zum Schautanz, als die Senioren die Bühne zur Ritterburg machten. Die Königsdisziplin aber ist der Gardetanz. Um diese Leistung richtig genießen zu können, muss man sich ganz hinten an die Wand der Realschul-Turnhalle stellen – da, wo die Trainerinnen stehen, um alles beobachten zu können. Und dann sieht man, was den Gardetanz dieser Mädels so schwierig und gleichzeitig so beeindruckend macht: große Harmonie, absolute Synchronität, eine perfekte Einheit, die über die Bretter schwebt als wäre es nichts, die die Beine wie ein Körper in die Luft wirft, deren Ausstrahlung die ganze Halle erfasst. Die müssen einfach wieder Deutscher Meister werden.

Ein Karnevals-Auftakt braucht Musik. Und da haben die Roten Husaren seit 15 Jahren in Folge einen verlässlichen Partner: das Orchester der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Markus Wellermann. „Der Garant für den guten Ton“, wie Moderator Olli Rauße betonte.

Zwischen den Tanzdarbietungen der Husaren durften Büttenredner und Künstler auftreten. „Der Leo“ plauderte im köllsche Tön aus dem Nähkästchen. Die Artisten „Robin & Vitor“ zeigten leuchtende Jonglage im Dunkeln sowie eine atemberaubende Rollschuh-Show, die auch für das „Supertaltent“ gereicht hätte. Parodist und Stimmenimitator Reinhard Liess brachte den Saal zum Singen und Schunkeln. Und die „Pillhöhner“ erinnerten mit Gesang und Witzen an das kölsche Karnevalsduo „Colonia Duett“.

Zwei Mal wurde es noch einmal voll auf der Bühne: Zum einen beim Besuch des Kur-Prinzenpaares Manfred II. und Monika aus Rheine, die Kur-Orden an Husaren-Prädidentin Melanie Hagemann-Mohr, Anna Kösters, Bürgermeister Franz Möllering sowie an Agnes und Ewald Bertels verteilten. Und ein zweites Mal, als die Husaren traditionell ihre verdienten und langjährigen Mitglieder ehrten, darunter Geschäftsführerin Anke Trindeitmar für 25 Jahre und Steffi Peters sowie Maren Wesseling für 20 Jahre.

Ein Video zum Gala-Abend der Roten Husaren finden Sie auf herein.tv.

http://www.herein.tv/video/Husaren-Gala%3A-Gute-Laune-Feuerwerk/3ce0b789413f1ccb5d556351ff49c958

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